Die
Handhabung der Bayrischen Drahtfalle.
Ich kann
wirklich nur jeden Wühlmausgeplagten empfehlen, falls er sich für die Bayrische
Drahtfalle entscheiden sollte, zuerst Übungen mit dieser Falle durchzuführen.
Nur weil
ich diese Falle bevorzuge heißt es noch lange nicht, dass ein anderer
Fallensteller auch damit zufrieden ist. Jeder muss sich deshalb selber eine
Meinung bilden und mit verschiedenen Fallen üben, bis er „seine Falle“ gefunden
hat. Danach steht einem guten Fangerfolg nichts mehr im Wege.
Lieber
Leser. Seien Sie
sich aber bewusst, dass Sie diese Bilder hier aus der Zuschauerspeerspecktiefe
sehen.
Ich
wiederum werde die Bilder aber so beschreiben, wie Sie beim Stellen die Falle
persönlich in Ihrer Hand halten werden.
Die Falle
wird hierbei von der 9 Jahre alten Johi gespannt.

Die Bayrische
Drahtfalle im entspannten Zustand.
Die linke
Hand hält die gedrehte Feder.
Der rechte
Zeigefinger den Schlagbügel.
Der
Auslöser hängt vom oberen Draht lose herunter.
Der
Auslösehacken der später den Schlagbügel halten wird ist gut sichtbar.

Nun wird
die Falle um 180 Grad gedreht.
Sie liegt jetzt
sozusagen auf dem Rücken.
Der
Auslöser hängt immer noch lose nach unten.

Nun wird
die Falle auf dem rechten Zeigefinger aufgelegt. Siehe den weißen Pfeil.
Sie muss
gut auf dem Finger liegen.
Die linke
Hand hält nach wie vor die Feder

Nachdem die
Falle einen guten Halt auf dem rechten Zeigefinger hat, greift man jetzt mit
dem rechten Daumen auf den Schlagbügel.
Siehe hier
den roten Pfeil.

Nun wird
der Schlagbügel mit dem Daumen der rechten Hand schnell nach unten Richtung
Zeigefinger gedrückt. Siehe roter Pfeil. Jetzt zeigt sich erst, ob die Falle
auch richtig auf dem unteren Zeigefinger ruht. Siehe weißer Pfeil. Für diesen
Vorgang benötigt man nur den Daumen und im Gegendruck den Zeigefinger. Der
Auslöser hängt immer noch ruhig nach unten. Dieser Vorgang sollte öfters als
nur einmal geübt werden!!!!

Nachdem der
rechte Daumen und Zeigefinger die Falle gut im Griff haben, nimmt man mit zwei Finger der linken Hand nun den nach unten hängenden
Auslöser. Dieser Vorgang sollte etwas schnell vor sich gehen damit die rechte
Hand durch die starke Federkraft der Falle nicht zu ermüden beginnt.

Der
Auslöser wird nun 180 Grad mit der linken Hand nach oben gedreht bis er den
Schlagbügel berührt.

Danach wird
der Auslöser am Schlagbügel nach vorne geschoben bis der Auslösehacken beim
gebogenen Schlagbügel einrastet.
Siehe hier
wiederum den weißen Pfeil.

Nach diesem
Vorgang wird gefühlvoll der Auslösehacken am Schlagbügel scharf eingestellt.
Siehe gleichzeitig den roten und weißen Pfeil. Da die Falle jetzt jeden Moment
abgehen könnte, hält die rechte Hand den Schlagbügel so fest, dass sie ein
Zuschlagen jederzeit schnell abbremsen kann. Jetzt ist es wiederum wichtig,
dass die Falle einen guten Sitz auf dem Zeigfinger hat. Diese Übung sollte
wirklich sitzen!!!!!

Danach wird
die Falle wieder um 180 Grad gedreht und in die ursprüngliche Grundposition
gestellt. Da die Falle jetzt sehr scharf gestellt ist sollte sie nicht mehr am
unteren Teil angefasst werden. Der Fallenauslöser sollte im gleichen Winkel mit
dem vorderen Teil der Falle stehen. Siehe die zwei weißen Pfeile.
Jetzt
kann die Drahtfalle in den Schermausgang eingefügt werden.
Achtung!! Lassen sie die Wühlmausfalle nicht
allzu oft leer zuschlagen. Dies schadet mit der Zeit dem Schlagbügel.