Die Wühlmaus an der besten Stelle des Baues heraus fangen.

 

Ein guter Wühlmausfänger wird niemals planlos am Wühlmausbau wie ein Hund herum graben und das Tier unnötig verscheuen, sondern er wird die Wühlmaus ruhig und gezielt fangen. Es wird also die beste Möglichkeit am Bau im Vorhinein auswählt, um dem Tier rasch Herr zu werden. Hierzu benötigt man nur ein geschultes Auge. Der Fänger sichtet den Bau, umgeht ihn und sucht somit den besten Fangplatz heraus. Dabei achtet er aber peinlichst darauf, dass er keine günstige Fangstelle zertritt. Er geht als vorsichtig um den Fangplatz. Ist das Futter aber inzwischen recht hoch, so wird das Gras mit dem Suchstock beim Vorwärtsgehen geteilt. Somit wird verhindert, dass eine günstige Fangstelle zertreten oder übersehen wird. Im hohen Gras sollte man aber wirklich nur im äußersten Notfall die Wühlmaus jagen, denn man tritt mehr Futter nieder als es der Fang vermutlich lohnt. Lieber nach jedem frischen Schnitt eine schnelle und mühelose Kontrolle, als später im hohen Gras mühsam herumirren.

 

 

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Sieht man einen Wühlmausbau, so beginnt man nicht einfach zu buddeln, sondern man sucht die beste Stelle zum Fang.

Der weiße Pfeil zeigt den idealsten Platz.

An dieser Stelle benötigt man maximal eine Falle.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hier wird die Wühlmaus an dieser Stelle gefangen.

Die übrigen Erdhaufen sind für den Fänger also absolut uninteressant.

Eine einzige Falle ist hier notwendig.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Pfeil zeigt wo es lang geht.

Auch an dieser Stelle wird nur eine Falle benötigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Genau hier kommt die Falle zum Einsatz.

Nicht etwa bei der frischen Stelle am linken oberen Auswurf.

Die Wühlmaus war an dieser Stelle gerade tätig, als diese Aufnahme entstand.

Dies sollte einen Fänger jedoch nicht beeindrucken.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine besonders kleine Stelle zum Fang des Tieres.

Ein guter Mäusejäger wird sich niemals auf das „Große“ stürzen, sondern immer nur das kleine und scheinbar „Unbedeutende“ suchen. Nur ein Dummkopf hebt solch einen Erdhügel wie bei den nachfolgenden Bildern gezeigt in der Mitte aus.

 

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Die Ansicht von oben.

Dieser Erdhaufen wurde in sieben Etappen aufgeworfen.

Die Verlockung liegt nahe, dass man unkontrolliert darinnen herum gräbt.

Der günstigste Fangort an dieser Stelle ist aber recht klein und kaum ersichtlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Seitenansicht desselben Erdhaufens.

Die Lage sieht nun schon ganz anders aus.

Aber wo ist der richtige Fangort??

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Fangstelle ist nicht hier!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Genau an dieser Stelle wird das Tier getötet.

Es ist ein winzigkleiner Haufen, sozusagen eine Erweiterung des Baues.

Auch an dieser Stelle wird nur eine Falle benötigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Und was lehrt uns dieses Beispiel?

Wer im Vorhinein genauer schaut, der erspart sich Arbeit und benötigt im Nachhinein weniger Fallen um ans Ziel zu kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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