Der Wühlmausfang mit der
Bayrischen Drahtfalle.
Die Suche nach den
unscheinbaren Erdhügeln der Arvicola terrestris (Wühlmaus)
Bild 01

Die zum Teil unscheinbaren
Erdhügel von der Wühlmaus werden auf der Wiese oder Garten gesucht.
Erdhügel können von 3cm bis
über einen Meter im Durchmesser haben.

Hier ein Vergleich mit dem Objektivdeckel
von meiner Kamera.
Der Erdhügel hat hier einen
Durchmesser von ca.6cm.
Skizze zu Bild 01

So wird der Erdhaufen auf der
Wiese angetroffen.
Die Öffnung des Ganges zum
Stellen der Fallen.
Bild 02

Der Gang wird geöffnet.
In den meisten Fällen reicht
schon ein leichter Druck und das Gangsystem wird gefunden.

Hier ist die Fangstelle
bereits sauber gereinigt.
Die Falle kann sofort gestellt
werden.
Der Fänger sollte möglichst
darauf achten, dass er einen Endgang findet.
Bei einem Endgang wird immer
nur eine Falle benötigt.
Skizze zu Bild 02

Eine Fangstelle sollte immer
sauber gereinigt werden.
Ein noch unerfahrener
Fallensteller wird in den meisten Fällen einen Doppelgang öffnen.
Der richtig gestellte
Auslöser bei der Bayrischen Drahtfalle.
Bild 03

Die Bayrische Drahtfalle ist
hier sehr scharf gestellt.
Bei der geringsten Berührung durch
die Wühlmaus löst dieses Gerät schon aus.

Nahansicht des richtig
gestellten Auslöser.
Skizze zu Bild 03

So scharf sollte der Auslöser
gestellt werden.
Der falsch gestellte
Auslöser bei der Bayrischen Drahtfalle.
Bild 04

Die Bayrische Drahtfalle falsch gestellt.
Der unerfahrene Fallensteller
macht oft den Fehler, dass er die Falle zu stark beim Schlagbügel einrastet.
Solch gestellte Fallen können
keinen Fangerfolg bringen.
Man gibt hierbei gerne dem
Fallenhersteller die Schuld und sagt: „ Die Falle ist ein Klumpert“.

Nahansicht des zu stark
eingerasten Auslösers.
Skizze zu Bild 04

So ein Auslöser bringt
unweigerlich einen Misserfolg.
Das richtige Stellen der
Drahtfalle.
Bild 05

Die scharf gestellte Falle im
Wühlmausgang.
Das Gerät sollte ca. 1/3tel
mit dem vorderen Bereich ins Gangsystem eingeführt werden.
Da die Falle aber im vorderen
Bereich recht groß ist, so kann man die Gangöffnung mit einem Messer auf die
gewünschte Größe anpassen.
Skizze zu Bild 05

Die Fallen werden auf 1/3tel ins
Gangsystem eingebaut.

Achtung!!
Würden im schlimmsten Fall
mehrere Fallen an einem Fangplatz benötig, so müssen trotzdem alle Geräte gleich
scharf gestellt werden.
Der Fallensteller darf sich
keine Schlamperei erlauben.
Die Wühlmaus sollte man nicht
vergrämen.
Das richtige Abdecken der
Bayrischen Drahtfalle.
Bild 06

Nun wird die Falle mit einem
geeigneten Rasenstück abgedeckt.

Nach dem Abdecken sollte im
hinteren Bereich der Falle ein zweifingerdickes Loch offen bleiben.
Dieses kleine Luftloch wird
die Wühlmaus in die Falle führen.
Skizze zu Bild 06

Der zum Abdecken benötigte
Rasen.

Das Auflegen des Rasens auf
die scharf gestellten Fallen.

Die Wühlmaus wird durch das
Luftloch angelockt.

Die gedrehten Federn der
Fallen dürfen ohne weiteres etwas hervorstehen.
Die anschließende
Fallenkontrolle ob Erfolg oder Misserfolg.
Bild 07

Ab einer guten halben Stunde
kann man mit der Fallenkontrolle beginnen.
Mein schnellster Fang war innerhalb
von knapp 5 Sekunden.
Normale Fänge beginnen ab ca.15
Minuten, jedoch kann sich auch ein Fang bis auf mehrere Stunden hinaus ziehen.

Diese Arvicola
terrestris (Wühlmaus) hat am Auslöser gerissen.

Das Tier wurde durch einen
Genickschlag sofort getötet.

Nahansicht.

Die Nager des Tieres.

Ein Prachtexemplar.

Die Unterseite des Tieres.

Es handelt sich hierbei um ein
weibliches Alttier welches hochträchtig ist.
Die Gesamtlänge des Tieres
beträgt hierbei exakt 23cm.
Das Gewicht der Wühlmaus
beträgt genau 123 Gramm.
Wäre die Wühlmaus nicht
trächtig, so würde das Gewicht hierbei um die 100 Gramm sein.
Der Fang des Tieres war
sozusagen „Höchste Eisenbahn“.

Die Arvicola
terrestris noch einmal gedreht.
Das Tier ist wohl genährt und
dem Nachwuchs hätte es an nichts gefehlt.
Die Markierstöcke zum
besseren Auffinden der Fallen.
Bild 08

Der weiße Stock.
Dieser Markierstock ist
weithin auch für neugierige unbefugte Meschen sofort erkennbar.
Solche Stöcke verwende ich
nur, wenn ich ständig auf der Wiese bleiben kann.
Es gibt immer wieder Menschen,
welche gerne an den Fallen „herumfummeln“ und den Fangerfolg dadurch mindern.

Der neutrale Stock.
Dieser Markierstock fällt
nicht sofort auf und ich kann die Wiese auf mehrere Stunden verlassen.
Skizze zu Bild 08

Weißer oder neutraler
Markierstock.
Die Fallen werden problemlos
bei der Fallenkontrolle gefunden.

Kein Markierstock.
Hat der Fallensteller hierbei
keine gute Erinnerung, so gehen mit Sicherheit Fallen verloren.