Der Hausmausfang mit der mit Draht überspannten
Rattenfalle.
Um die Hausmaus mit der
Rattenfalle zu fangen, so muss diese Falle zuerst mit Draht überspannt
werden. Wird dies vom Fänger unterlassen, so entsteht daraus eine Tierquälerei,
denn diese Falle ist ja für große Ratten gebaut. Die Tiere würden sozusagen nur
mit dem „Drahtbügel“ an irgendeinem Körperteil gefangen, denn die Rattenfalle
ist für Hausmäuse in dieser Ausführung zu groß.
Nun. Die Rattenfalle ist aber
optimal zum Fang der Hausmaus. Wird die Falle ausgelöst, so befindet sich die
Maus mit dem ganzen Körper im Schlagbereich.
Ich habe daher eine Bildserie
zusammengestellt um zu zeigen, wie „todsicher“ diese umgebaute Rattenfalle
funktioniert. Ich verwendete dazu immer dieselbe Falle und war schlussendlich
selber überrascht, wie hoch das Ergebnis bei diesem Fangplatz ausgefallen ist.
Ich stellte die Falle immer
in der Früh. Die Fänge ereigneten sich also am Tag und nicht ein einziges Mal
in der Nacht. Der Großteil der Tiere wurde schon nach 1 – 3 Stunden gefangen,
also in einer „relativ“ sehr kurzen Zeit.
Wären die Fallenhersteller
etwas schlau und würden sie so eine Falle produzieren, so könnte man die
normale Hausmausfalle aus dem Sortiment nehmen und das „Theater“ mit dem
„nicht erwischen“ der Hausmaus wäre Vergangenheit.
Diese Bildserie entstand
in der Zeit vom 22.09.2005 bis 10.10.2005
Achtung! Ich verzichtete
hierbei absichtlich auf die Fallenumrandung, die ich in der Regel bei dieser
Falle fast immer verwende. Diese ist besonders an ungünstigen Stellen des
Raumes immer noch ein wichtiges Bestandteil.
Der Betrachter sollte sich
also von dieser erfolgreichen Bildserie nicht blenden lassen.

22.09.2005
In der Früh stellte ich die
Falle und beköderte sie mit Hasenfutter und Mehl.
Im Hintergrund befindet sich
der Ein / Ausschlupf der Hausmaus.
Die Falle wird so gestellt,
dass die Hausmaus nicht allzu weit aus ihrem Versteck muss.
„In der Kürze liegt die
Würze“.

22.09.2005
Nach einer halben Stunde
fehlten schon die ersten Körner auf der linken Seite.

22.09.2005
Eine halbe Stunde später ist
die erste Hausmaus gefangen.
Die Wucht der Falle
schleuderte das Mehl bis zur zweiten Schublade hoch.

22.09.2005
Eine weitere Stunde später.

23.09.2005
Hier habe ich noch mit Mehl
und Körner geködert.

24.09.2005
Ab nun verwendete ich nur
noch Hasenfutter.

26.09.2005
Da das Hasenfutter beidseitig
fehlt ist klar, dass noch mehrere Hausmäuse vorhanden sind.

27.09.2005
Nun gab ich noch etwas
Schokolade hinzu.

28.09.2005

29.09.2005

30.09.2005
Knapp aber doch.
Die einzige Hausmaus,
die es von rechts nach links erwischte.

01.10.2005
Alle Körner und
Schokoladeköder sind weg.
Es sind immer noch welche
Hausmäuse vorhanden.

02.10.2005

05.10.2005

05.10.2005

06.10.2005
Eine Jungmaus mit einer
Gesamtlänge von 11 cm.

08.10.2005

09.10.2005
Wieder eine Jungmaus von
exakt 11 cm.

10.10.2005
Die Nummer 17 und somit
letzte Hausmaus in diesem Abstellraum.