Kann man sich gegen Haumäuse schützen?
Gegen Hausmäuse gibt es keinen wirksamen Schutz. Ein kleiner Spalt von
nur einem Zentimeter reicht und die Hausmaus schlüpft durch. Die Hausmaus kann
sich ohne weiteres außen bei der Hauswand durch die Isolierung durcharbeiten,
ohne dass es der Hauseigentümer im ersten Moment bemerkt. Da diese Mauslöcher
sehr schmal und eng sein können, so ist es oft enorm schwierig diesen
Einschlupf zu finden. Bevor man also zuviel Zeit mit der Suche eines solchen
Mausloches verliert, so ist es besser gleich zur Falle zu greifen.
Da Hausmäuse hervorragende Kletterer sind, so sind keine Fenster und
auch kein Dachstuhl vor ihnen sicher. Schaffen sie es also bis unters Dach zu
klettern, dann hat man sie wohl oder übel im Haus.
Hausmäuse sind zum Beispiel imstande, von einem flachen Stein welcher
auf einem hohen Holzpflock liegt, denn Köder herunter zu holen.
Man könnte sie deshalb auch mit Extrembergsteigern
vergleichen, die jedes Hindernis überwinden können, sollte es für
sie notwendig sein.
Es ist also unsinnig, wenn ein Mieter wegen einer Maus den
Vermieter zur Verantwortung ziehen möchte. Es gibt also wie gesagt absolut
keinen Schutz.
Ich kenne persönlich einen Fall, indem die Hausmaus sogar eigenhändig in
die Wohnung getragen wurde. Natürlich unbewusst wie man sich vorstellen kann.
Die Maus hatte sich in einem Reitstiefel der Wohnungsbesitzerin versteckt.
Hausmäuse können dem Menschen also jederzeit einen Besuch abstatten. Und
dazu dieser kleine Bericht.
Tatsächlich erlebt.
Wir wohnen zum Beispiel in einem Neubau im Obergeschoss und eines
schönen Morgens bei einem Tässchen Kaffee war da plötzlich ein Geraschel.
Zuerst dachte ich, es fängt zu regnen an und streckte die Hand zum Dachfenster
hinaus. Es war vier Uhr morgens und stockdunkel. Nichts dergleichen. Mein
erster Gedanke war. Das darf doch nicht wahr sein. Eine Maus in der Decke. Wie
kommt die rein und wie bekomme ich sie raus. Ich kann ja nicht wegen einer Maus
die Wand aufreißen, aber drinnen lassen kann ich sie natürlich auch nicht. Als
es hell wurde begutachtete ich erst einmal den Balkon und die Dachschrägen auf
mögliche Einschlüpfe. Ich wurde nicht fündig. Deshalb erkundigte ich mich bei
meinem Nachbar, ob ihm keine Geräusche in der letzten Zeit aufgefallen seien.
Die Antwort kam prompt. Es ginge bei ihm zu wie in Eldorado. Er müsse sogar den
Fernseher lauter aufdrehen um was zu verstehen. Da auf seiner Wohnseite beim
Balkon eine Ranke herauf wächst, so war der Fall für mich klar. Wo sie hinauf
kommen werden sie auch wieder runterkommen, denn von Luft und Liebe können sie
ja auch nicht auf Dauer leben. Wenn ich die Maus also hier nicht erwische, dann
habe ich fast keine Chance. Einen Fehler durfte ich mir in dieser Sache nicht
leisten, denn somit würde die Maus die Falle meiden. Ich stellte beim Balkon
neben der Ranke also Fallen und beköderte diese reichlich. Es sollte an nichts
fehlen. Ich fing sage und schreibe fünf erwachsene Hausmäuse.
Man stelle sich aber vor wie tüchtig diese Nager bereits waren. Immerhin
ist der Weg von Nachbars Balkon bis zu unserer Küchendecke ca. 10 Meter weit.
Und das durch dichtes Isoliermaterial!!!
Der wirksamste
Schutz im Hause ist immer noch das Glas oder die Blechdose.

Vor Hausmäusen gibt es praktisch keinen Schutz.
Man kann jedoch die von Hausmäusen heiß begehrten Mannerschnitten
in den dazugehörenden originalen Blechdosen retten.
Die Hausmaus müsste sich sozusagen die „Zähne ausbeißen“.

Blechdosen bieten allerdings auch anderen Lebensmitteln Schutz.
Die Ware bleibt hygienisch und wird nicht durch Urin und Mäusekot
verschmutzt.

Blechdosen jeglicher Art sind nicht nur schön sondern auch nützlich.

In dieser Dose werden Haselnusskerne verwahrt.
Nüsse sind allerdings nicht ewig haltbar.
Nach einer gewissen Zeit können sich darinnen Würmer bilden.
Da wir in keiner „Kriegszeit“ leben, so sollte man alle Lebensmittel nur
kurzfristig aufbewahren.
Besonders ältere Menschen neigen gerne dazu, unkontrolliert Lebensmittel
zu horten. Ich habe da schon so einiges gesehen. Nicht selten waren hierbei die
Mindesthaltedatum der Lebensmittel schon vor Jahren abgelaufen. Auf die Frage,
was mit diesen abgelaufenen Produkten nun geschehen würde erhielt ich sogar
schon die Antwort, „Das wird alles noch gegessen, denn wir schmeißen nichts
weg“.
Hierzu noch eine Kurzgeschichte.
Eine ältere Dame fand in ihrem Keller mehrer Konservendosen welche schon
vor über 17 Jahren abgelaufen waren. Anstatt sie zu entsorgen, so öffnete sie
eine Dose davon, kochte und verzehrte sie. Während der Nacht überfiel sie
allerdings die Angst, so dass sie vielleicht nun doch sterben müsse und schrieb
hierauf sofort ihr Testament.
Gestorben ist die besagte Dame nun nicht, jedoch hat sie bei dieser
Aktion ihre Gesundheit riskiert. In der Zwischenzeit wurden die restlichen
Dosen von den Angehörigen entsorgt.
Man kann über eine solche Geschichte vielleicht lachen, aber irgendwie
sollte sie uns dennoch nachdenklich stimmen.