Mögliche Beifänge.

 

Hat man einen Marder im Gelände welcher laufend Schäden anrichtet, so wird die große Kastenfalle postiert. Die Falle wird immer nach dem eigenen besten Gefühl aufgestellt. Nicht jeder Platz ist gut, aber man hat auch Möglichkeiten, dass Tier anzulocken. Es gibt also wenige schlechte Plätze bei denen nichts geht. Selbst mitten in der Stadt kann man fangen. Die Falle wird halt dementsprechend getarnt. Was der liebe Nachbar hernach nicht mehr sieht, dass findet der Marder mit seinem Geruchsinn. Das sich aber nicht nur Marder zur Falle hingezogen fühlen, dass ist klar. Anfangs gehen der Reihe nach Katzen hinein. Man sollte gar nicht glauben, wie viele dieser Tiere in der Gegend herumstreifen. Jedoch durch den Rumpler der beiden Falltüren gehen Katzen aber kaum öfters als ein Mal hinein. Ich habe es selber beobachtet wie Katzen zur Falle sind, durch die Öffnung blickten und wieder retour gingen. Diese Tiere waren bereits einmal gefangen und hatten ihre Erfahrung gesammelt. Tiere welche noch nie darinnen waren, gehen hingegen ohne Bedenken in die Öffnung. Aber dies ist ja bei einer Kastenfalle kein Problem, da die Freiheit ja ohnehin winkt.

Es gehen auch andere Tiere hinein wie Fuchs, Iltis, Igel, Hund, Elster, Ratte, Huhn und so weiter. Aber auch diesen Gefangenen passiert kein Schaden, da sie ja hernach wieder des Weges ziehen können.

 

 

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Die Falle ist zu.

Es können jedoch die unterschiedlichsten Besucher darinnen sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Reinecke sitzt im „Knast“.

Der Fuchs mag vielleicht ein Räuber sein, aber er ist auch nützlich.

Nach einer Schweizer Studie frisst ein Fuchs im Jahr zwischen 2000 und 3000 Mäuse.

Was soll also das Gejammer wegen eines Huhnes. Jeder Mensch welcher den Hühnerstall während der Nacht offen lässt ist selber Schuld an der Miesere. Der Fuchs holt sich halt bei einer günstigen Gelegenheit auch lieber die leichtere Mahlzeit.

Reinecke kommt bei mir auf alle Fälle frei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Iltis.

Dieser Iltis wartet ruhig und gelassen auf seine Freilassung.

Mag ihm auch dieses oder jenes Gelege zum Opfer fallen, trotzdem hat er seinen Nutzen.

Der Iltis ist ein hervorragender Rattenfänger.

Rattenfänger haben bei mir einen besonderen Rang und gehen daher immer frei.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Igel.

Leider sind Igel entweder so mutig oder wirklich dumm.

Diese Tiere gehen jeden Tag erneut in die Falle. Hierbei bleibt einem eine Umsiedelung nicht erspart. Ach wenn er nützlich ist, so nützt seine Anwesenheit dem Fänger nichts, solange der Marder frei läuft. Er blockiert durch seinen „Mut“ laufend die Falle. Man nimmt also das Fahrrad und eine Tasche und fährt mit ihm mindestens einen Kilometer weit weg und lässt ihn frei. Man sucht einen sicheren Ort für das Tier, am besten weit ab von einer Strasse. Echt schade um den nächtlichen Mäusejäger, man könnte auch sagen, „Gehilfen“.

Während der Marderjagd ist er jedoch ein „Fallenblockierer“, hi, oder soll ich sagen: „Der Schutzengel des Marders?“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Huhn.

Es kann auch sein, dass des Nachbars Henne in der Falle sitzt.

Dies kommt allerdings nur während der Tageszeit vor.

Das Tier wird logischerweise wieder frei gelassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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