Besorgte Vogelkundler schützen ihre gefiederten Gäste.

 

Das Marder und Füchse recht üble Räuber sein können, dass haben Lustenauer Vogelkundler mit Schrecken feststellen müssen. Fand doch tatsächlich ein besorgter Vogelschützer in seinem Garten zwischen saftigen Radieschen sage und schreibe eine fein säuberlich auf Vorrat vom Fuchs vergrabene beringte Ente aus des Nachbarn Stall.

 

Dies ließ natürlich die Alarmglocken erklingen, sodass keine Mühe gescheut wurde um ein Starenhaus vor den nächtlichen Räubern wie Fuchs und Marder so sicher wie nur möglich zu gestalten. Das Starenhaus (welches normalerweise an der Stadelwand angebracht) wurde in einer Höhe von ca. 6 Metern auf einem eisernen Rohre befestigt und man kann aus heutiger Sicht mit Sicherheit sagen, dass kein Marder dieses je erklimmen wird. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Jung und Altvögeln bei dieser doch eher schwankenden Höhe während einem möglichen Sturm nicht „seekrank“ werden.

 

Die beiden Vogelkundler sprechen hierbei von einer glorreichen Idee und sollte dieser erste Versuch vom Erfolg gekrönt werden, so sei bereits eine Ausweitung auf das gesamte Vorarlberger Rheintal geplant. Man wolle sogar noch mit den Eidgenossen über eine „grenzenlose“ Erweiterung über ganz Europa sprechen. Die Kosten würden hierbei keine Rolle spielen. Es sei ja im Sinne des Tierschutzes und hierfür sei ja immer ein „Häppchen“ offen. Bei den heutigen Stahlpreisen müsse man halt ein bisschen tiefer ins Töpfchen greifen, aber ein echter Tierfreund habe hierbei mit Sicherheit Verständnis. Man brauche ja ohnehin nur das Material, denn die Arbeit mache man ja freiwillig und man könne es als eine soziale Sache sehen, wenn’s auch für den Vogel sei. Ausgeschlossen von diesem Projekt seien natürlich die Italiener, da diese ja möglicherweise unter Umständen die Stunde der Gunst ausnützen und die liebevoll gehegten Stare in die „Pfanne“ schmeißen könnten. Man wolle die Italiener nicht in „Versuchung“ locken.

 

Auf die Frage ob man nun den Mardern und Füchsen überhaupt nichts mehr gönne, so meinten die Lustenauer Vogelspezialisten nur. „ Es gäbe ja genug Komposthaufen welche noch vom Menschen verschwenderisch gefüllt werden“. Außerdem würden die Marder nach der Umlernphase nicht mehr mühevoll Vögel jagen, sondern können ihre Tätigkeit direkt auf die Autos ausweiten, denn sie (die Vogelspezialisten) fahren ja ohnehin nur mit dem Rad und werden daher mit den Mardern in keinen Konflikt geraten. So sei quasi jeder zufrieden. Gemeint sind sozusagen die Vögel, die Vogelspezialisten und die Marder, welche den Autowerkstätten noch dazu einen gewinnbringenden Erfolg verschaffen werden.

 

 

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Der frevelhafte Anlass, welcher das Fass zum Überlaufen brachte.

Die vom Fuchs im Radieschenbeet vergrabe Ente aus dem Nachbarstall.

Das Tier ist beringt und wurde säuberlich als späteres Jausenpaket vergraben.

Hi – Man könnte sagen. „Die Ente betrachtet die Radieschen von unten“:

Liebe Lustenauer Vogelfreunde.

Der Spruch mit den „Radieschen von unten“ ist nur ein Scherz von mir.

Ich weiß ja, dass die ganze Angelegenheit für euch eine todernste Sache ist.

 

 

 

 

 

 

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Die exhumierte Ente.

Das Tier ist für die Pfanne nicht mehr geeignet.

Der Fuchs hat nach alter Manier den Kopf des Tieres abgebissen.

 

 

 

 

 

 

 

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Das 6 Meter hohe Vogelhaus.

Die Vogelschützer hier im vollen Einsatz.

Laut der beiden Herren soll dies erst der Anfang sein.

Einer der Herren habe bereits einen heißen Draht nach Brüssel gelegt.

Man wolle das Projekt europaweit jedoch ohne die Feinschmecker aus Italien durchführen.

Dies könne allerdings ein kleines Problem werden, da ja alle EU – Bürger gleiche Rechte haben.

Die Italiener werden wenn’s um den „Braten“ geht mit Sicherheit mitmischen wollen.

Die beiden „Vorkämpfer“ aus Lustenau wollen dies jedoch verweigern.

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Lustenauer Vogerlkundler.

Ich hoffe sehr, dass eure Pläne in Erfüllung gehen und nicht etwa in einer EU – Schublade verstauben. Hoffentlich schlägt bei der wachsenden Zahl von Eisenrohren nicht allzu oft der Blitz ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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