Bei
geschlossenen Komposthaufen können vorbeugende Maßnahmen gegen Ratten getroffen
werden.
Es ist natürlich immer wieder
bedenklich, was Menschen so auf ihrem Komposthaufen deponieren. Ich denke aber,
dass es jeden Menschen frei steht, wie er seine restlichen Lebensmittel
entsorgt. Er sollte sich aber immer vor Augen führen, dass selbst geschlossene
Komposthaufen, soweit sie nicht auf einer Betonplatte stehen, vor Rattenbesuche
nicht geschützt sind.
Diese Bilder verdeutlichen, wie wichtig es ist, Komposthaufen von unten mit
einem engmaschigen Gitter zu verschließen.

Der Einblick ins Innere eines
verschließbaren Komposthaufens
Hier sieht man zum Beispiel:
Spagetti, eine Gurke, Tomaten, Radieschen, Salatreste, Pommesfritten,
Kartoffeln und das Weiße, nein bei dem Weißen handelt es sich nicht etwa um „Heroin“,
nein es ist eine Portion Reis.
Solch ein Anblick wie hier,
muss für jeden Menschen welcher zuwenig zum Essen hat ein Schmerz sein.
Wohl bemerkt:
Ein Lob muss man doch
aussprechen.
Es sind keine Wurst und Fleischreste dabei, was bei so
manchen Gartenbesitzern nicht selbstverständlich ist.

Gleicher Komposthaufen wie
oben.
Wanderratten haben sich hier jedoch
einen Zugang von unten verschafft.
Der geschlossene Komposthaufen
alleine ist also noch nicht die Lösung.
Abhilfe verschaffen nur
Betonplatten oder ein Gitter unterm Komposthaufen.

Dieser Komposthaufen ist nun von
unten gesichert.
Da der Besitzer das
Rattenproblem mit Gift nicht lösen wollte, mit herkömmliche Schlagfallen aber
kein Erfolg mehr zu verzeichnen war, so verschloss er den Zulauf von unten mit
einem engmaschigen Gitter.
Somit konnte das Rattenproblem zumindest an dieser Stelle unkompliziert gelöst werden.
Unter
vorbeugende Maßnahmen versteht man natürlich in erster Linie auch die Ordnung
auf dem eigenen Besitztum.
Erst dann, wenn diese
Maßnahmen erfüllt sind, „darf“ man über den Nachbar „herziehen“.
Wie sagt man so schön. „Kehre zuerst vor deiner eigenen Haustüre“.

Oktober 2004
Dieser Dreckhaufen befindet sich in einem Freilauf für
Ponys, Ziegen, Schafe, Hühner und Schweine. Solche private Müllhalden sind ein
regelrechter Anziehungspunkt für Ratten, Mäuse und sonstiges Ungeziefer.
Hinter diesem Dreckhaufen, der
sich übrigens bei uns in Österreich befindet, sonnt sich nun des Besitzers
Schwein. Das Schwein fühlt sich sichtlich wohl. Bei so einem Sauhaufen muss
keiner mehr sagen, „Ich weiß auch
nicht, wo die Ratten herkommen“.
Übrigens. Hinter dem Zaun
verläuft ein Kanal.
Eine hervorragende Kombination
für Wanderratten .
Dieses Bild
zeigt noch eine „vergebliche“ Liebesmühe.

Wieder geöffneter Einschlupf
von Wanderratten.
Dieser Einschlupf befindet
sich bei einem Pferdestall. Er wurde zwar vom Besitzer mit Bauschaum
geschlossen, aber die Ratten haben sich ihren alten Weg wieder frei gebissen.
Solche Schwachstellen sollten
daher mit Beton verschlossen werden, wodurch das Problem mit den Ratten aber
nicht gelöst ist.