26.07.2008
Da die ersten drei Verwühlproben nicht so richtig nach Wunsch verliefen, so startete ich einen vierten Versuch. Dieser Versuch verlief so, wie er oft in Büchern oder von Wühlmausfängern empfohlen wird. Die Wühlmaus verschloss nach kürzester Zeit den von Menschenhand geöffneten Eingang.
Aber immerhin verhielten sich bei den vorangegangenen vier Tests alle Wühlmäuse grundverschieden.
Für die folgende Bildserie benötigte ich 11 Minuten.

Um 14,36 Uhr öffnete ich den Wühlmausbau.

14,41 Uhr
Noch während des ersten Erscheinens schob das Tier schon Erde vor sich her.
Erst danach schaute sie für maximal 3 Sekunden heraus und prüfte die Lage.

Nahansicht.

Sogleich erfolgte der nächste Erdschub.

Nahansicht.

14,42 Uhr
Die nächsten Schübe folgten schnell hintereinander und der Gang ist hier bereist schon mit 2/3 tel Erde verschlossen.
Das Tier ist hier noch sichtbar.

Nahansicht.

14,43 Uhr
Die Gangöffnung ist komplett geschlossen.

14,45 Uhr
Das Tier drückt immer noch Erde nach.

14,47 Uhr
Die Wühlmaus hat die Aktivität eingestellt.
Würden nun alle Wühlmäuse so wie dieses Tier reagieren, so wäre eine Verwühlprobe vielleicht sinnvoll. Ich habe bei den vier hier gezeigten Tests jedoch keine Fangversuche unternommen um festzustellen, inwieweit die eine oder andere Wühlmaus etwas dazugelernt hat.
Für mich sind und bleiben Verwühlproben einfach unnötige
Fangverzögerungen.