Die
Wühlmaussuche kann zum Problem werden.
Um ein solches Problem zu
vermeiden, sollte der Wühlmausfänger nach jedem Grasschnitt die Stunde der
Gunst nützen und dieses Tier suchen und bekämpfen.
Ich habe dieses Jahr, ( Nov.2003
bis Okt.2004 ) die Heuernteperiode etwas genauer beobachtet und notiert.
Dabei ist folgendes Resultat entstanden.
1.)
Von Nov 2003 bis ca. 10 April
2004 konnte die Wühlmaus bejagt werden. ( Ausgenommen starker Schneefall )
2.)
Am 03.05.2004 wurde gemäht und
am gleichen Tag Siloballen gemacht.
Vom 04.05.2004 bis 14.05.2004
konnten die Wühlmäuse problemlos gefangen werden.
Am 17.05.2004 war das Futter
allerdings schon zu hoch.
3.)
Am 05.06.2004 wurde gemäht
Am 06.06.2004 wurde geheut.
Am 07.06.2004 gedüngt
Vom 08.06.2004 bis 18.06.2004
konnten die Wühlmäuse problemlos gefangen werden.
Am 21.06.2004 war das Futter
allerdings schon zu hoch.
4.)
Am 14.07.2004 wurde gemäht
Am 16.07.2004 wurde geheut.
Vom 17.07.2004 bis 29.07.2004
konnten die Wühlmäuse problemlos gefangen werden.
Am 02.08.2004 war das Futter
allerdings schon zu hoch.
5.)
Am 15.09.2004 wieder gemäht
und Siloballen gemacht.
Vom 16.09.2004 bis 03.10.2004
konnten die Wühlmäuse gefangen werden.
Ab 06.10.2004 war das Futter
wieder zu hoch.
Ab 10.10.2004 sind die Kühe
auf der Weide.
Somit ist der Jahreskreis
geschlossen.
Es bleiben also im Endeffekt so
ca. 7 Monate, an denen die Wühl und Feldmaus intensiv bekämpft werden kann.
Die idealste Fangzeit ist
natürlich wenige Tage / Wochen nach der Schneeschmelze.

Anfang April 2009
Nachdem der Schnee geschmolzen
ist, sollte sofort mit der Jagd auf die Wühlmaus begonnen werden.
Die Wiese im vollen
Wachstum.

Anfang Mai 2009
Diese Unebenheiten sind das
Anzeichen einer Wühlmaus.
Das Futter ist hierbei zum
Teil schenkelhoch oder nur knöcheltief.
Der Unterschied ist also sehr
gravierend.

Hier nach der Wühlmaus zu
suchen ist natürlich unsinnig.
Was der Fänger am Anfang des
Graswuchses verschläft, muss er halt bei der Ernte büßen.
Bei einer Suche würde durch
das Futterzusammentreten noch mehr Schaden angerichtet.
Kein Schlamprian braucht einem
hier Leid tun.

Die Wühlmaus ist in diesem
Felde rege am Werk.
Der Bauer verliert hier viele
Quadratmeter an Futtermittel.
Nun, vielleicht wird’s von der
EU ausgeglichen.
Die Suche nach der ersten
Mahd.

Mitte Mai 2009
Zwischen den Grasriedeln kann
man der Wühlmaus sofort den Kampf ansagen.
Hinter mir befindet sich
bereits ein etwas größerer Maushaufen.

Drei Markierstöcke bei drei
verschiedenen Wühlmäusen.
Man könnte meinen, dass es sich
hierbei um eine Maus handeln könnte. Dem ist nicht so.
Ich zeige aber nicht den
größeren Erdhaufen rechts im Hintergrund, sondern die kleinen, die
Unscheinbaren.
Die Wühlmaus wird bei solch
kleinen Haufen gerne übersehen.
Der Besitzer denkt hier schnell
einmal. „Alles im grünen Bereich“.
Die drei Markierstöcke vom
oberen Bild der Reihe nach.

Der linke Stock.
Dieser Maushaufen hat einen
Durchmesser von kaum 4,5cm.

Der rechte Stock.
Dieses Häufchen hat einen
Durchmesser von 5,5cm.

Der hintere Stock.
Dieser Erdhaufen hat einen
Durchmesser von 3cm.
Ein Garten oder Grundbesitzer
sollte also nicht lange herwarten, sondern den „Feldzug“ gegen die Wühlmaus
sofort beginnen.